Üüüäärrrgh

Es gibt Tage an denen könnten mich keine 10 Pferde zur Arbeit bringen. Ich kann dem Drang nicht widerstehen und meine Hand greift automatisiert zum Telefon, mein Mund brabbelt in einer schlecht gespielten elenden Stimme etwas von Krankheit und ich fühle mich erlöst.
Doch nur kurz. Es dauert nicht lange bis ich es zuhause nicht mehr aushalte mit meiner Familie um mich herum und keiner Idee was ich tun soll,
also flüchte ich.
Ich flüchte auf die Straße, nur um es auch dort nicht auszuhalten. Die Menschenschwärme lösen in mir ultimative Aggressionen aus und jeder, der auch nur nach der Uhrzeit fragen möchte sollte wissen, dass er sich grade in gefährliches Territorium begibt. Er wird es aber nie wissen, denn ich antworte höflich und wünsche zum Abschied einen schönen Tag.
Kurz darauf kaufe ich mir Bier um die Schmach zu ersäufen und ich hoffe, dass die Dose in meiner Hand weitere Störenfriede abwehrt.
Ich suche Orte an denen keine Menschen sind, finde in einem Wald eine kleine Wiese und schlage dort mit weiteren Getränken und einem Haufen Tabak mein Lager auf. Allein bin ich immernoch nicht, in meinem Kopf quäken Gedanken und Sorgen. Ein schlechtes Gewissen quält mich, weil ich wieder den feigsten weg wählte anstatt meinen Mann zu stehen und die 8 Stunden auszuhalten.
Mehr trinken, weniger denken. Erleuchtung kommt spontan und entsteht nicht wenn die Gedanken ewig um das selbe kreisen.
Die Zeit schleicht hier noch mehr als auf der Arbeit und eigentlich weiß ich noch nicht einmal auf was ich warte.
Wenn ich heute nachhause komme werd ich es dort nicht aushalten und nur an morgen denken, an die Arbeit, die ich nicht aushalte.

Werd ich morgen wieder zum Telefon greifen?
Wird mein Chef mich irgendwann einfach rausschmeißen?
Gibt es eine Tätigkeit auf diesen Planeten, die nicht die Seele zerstört?

Vielleicht sollte ich Lotto spielen, eine Bank ausrauben, Omas beklauen, Drogen verkaufen, Bücher schreiben, eine Niere verkaufen, Politiker anzünden, in die Innenstadt rennen und soviel wie möglich zerstören bis die Bullen mich packen, mich einweisen lassen, mich von dem Dach einer Grundschule mitten auf den Schulhof stürzen, ins Casino gehen und alles auf Schwarz setzen,…

Blabla keine Eier für Kriminalität, kein Talent für Kreativität, keine Idee das System auszutricksen, kein Glück im Spiel, keine Hoffnung Motivation zu gewinnen, keine Lust tot zu sein.

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Guck mal, da ist der Onkel

“Hallo Familie. Hallo nerviger Neffe, dicke Nichte. Hallo Schwager, danke für weitere tips wie man mit Fußpflege an großes Geld kommt. Wow, Schwester deine Magenprobleme sind echt interessant und Papas Hämorrhoiden erst. Ja, Mama ich sah auch die letzten Tage schon so scheiße aus. Toller neuer Anzug Bruderherz! Ausbildung? Jo, läuft großartig”
Das sollte reichen um schnell Kaffee abzuzwacken, in den Garten zu flüchten und solange zu rauchen, bis der Trubel vorbei ist.

Oh, gesegnete Festtage. Prost.

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Kehrtwende

Der Urlaub naht. Eine Zeit ohne Lohnsklaverei und frei zur Verfügung für exzessive Ausschreitungen zur Verdrängung von vergangenen und zukünftigen Leid.
Das Schöne an der ganzen Sache ist, das Schicksal stand auf meiner Seite und räumte die letzten zwei Barrieren aus dem Weg, die mich davon abhielten dieser Zeit mit freudiger Erwartung entgegenzusehen.

FICK DICH JANUAR! FICK DICH HART FEBRUAR! FICK DICH MÄRZ! Ihr wurdet kampflos besiegt! Die Verantwortung kann bis nach dem Urlaub warten. Nur noch acht Arbeits-/Schultage liegen noch vor mir; Zeit für einen Gin Tonic!

Party Time!

Erster positiver Eintrag in der ‘sober’ Kategorie. Aber keine Angst; wie Molly sagt:
,,Das Glück taugt einfach nicht viel, es ist niemals von Dauer. Ich bin lieber deprimiert! Depressionen bleiben dir eine Weile treu.”
Und vielleicht küsst mich nach dem nächsten Gin Tonic wieder die Muse für einen düsteren Eintrag.

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Glück im Unglück

Ich weiß nicht wie viele Referate/Klausuren ich schon in diesem Jahr vorbereitet, vorgetragen oder schlicht missachtet hab, und ich muss einfach mal sagen, dass 2012 bis jetzt eins der beschissensten Jahre ist, die ich erlebt hab (und es wird höchstwahrscheinlich noch schlimmer).
Doch warum leide ich eigentlich so unter einem relativ gemütlichen Leben, welches andere ohne Probleme bewältigen können? Nunja.
Irgendwann in meiner Zeit als Teenager war ich getrieben von Idealismus und Halbwissen über eine bessere Gestaltung der Welt. Dazu kam noch ein unglaublicher Hang zum Dramatisieren und die absolute Angst vor Verantwortung. Das perfekte Rezept sein Leben so sehr wie möglich (und laut böser Zungen: unnötig) zu komplizieren und das lustige ist, ich habe mich dafür bewusst entschieden.
Ich habe mich gegen das Glück entschieden. Glück ist schließlich etwas für die dumme Masse. Leute die sich mit ihren ekelhaften Mitmenschen arrangieren und lieber über die verlorenen Seelen herziehen als über die, die diese Seelen überhaupt erst in ein Labyrinth aus Pflichten, Entbehrungen und Selbsthass getrieben haben. Unglück hingegen hat etwas unfassbar romantisches. Es gibt nichts süßeres als sich in Depressionen zu wälzen und sich zu bemitleiden, während man seine Sinne mit billigen Fusel zu betäuben versucht. Ich habe nach der Schule ein Jahr damit verbracht mir absolute Armseligkeit anzutrainieren. Andere weise Menschen mögen die Erleuchtung suchen mit Meditation oder mit dem Leben eines Einsiedlers und eigentlich war es bei mir ähnlich. Sechs Bier pro Tag waren mein Mantra und das Haus hab ich auch nicht oft verlassen, stattdessen hab ich mir Bitterkeit angeeignet und bin zwischen Ersatzrealitäten hin und her gesprungen, bis mich die wirkliche Welt kaum noch interessierte (naja außer am Wochenende…betrunken).
Und ich muss sagen, dass es wundervoll war. Nie hab ich mich besser gefühlt als in den Momenten, wenn ich pathetisch auf meine Wand einschlug, wie ein Baby heulte, nur um irgendwann betrunken vom Stuhl zu kippen und dort am nächsten morgen aufzuwachen, mit einem überlegenen Lächeln auf den Lippen und grausamen Kopf- und Nackenschmerzen.
Doch warum diese Verachtung für Glück? Meine Mutter sagte (und sie sagt es immernoch), dass Glück für jeden erreichbar ist und die Lebensumstände (Naja, sagen wir mal: wenigstens in meiner Situation) eine untergeordnete Rolle spielen. Sie gab mir immer einen Haufen Bücher von indischen Weisen und New Age Yuppies, die ein gutes Leben mit der richtigen Einstellung versprechen und außer, dass ich mich mittlerweile dafür fähig halte ein Selbsthilfebuch zur Findung einer positiven Lebenseinstellung zu schreiben, haben sie nichts an meiner Lebensphilosophie geändert. Will ich damit sagen, dass meine Einstellung zur kalten Realität nichts weiter ist, als die Auflehnung gegen die Eltern? Nein.
Es ist eine Auflehnung gegen die Selbstgerechte Menschheit. Gegen alle Menschen, die die Weisheit mit Löffeln gefressen haben und mir ihre Rezepte für Glück aufdrängen wollen (Stop! Ist das doch ne Auflehnung gegen Mama?). Seit das Internet jeden kleinen Penner zum Fachmann macht wird es anscheinend noch schlimmer, denn überall sprießen kleine Professoren aus dem Boden und verbreiten ihre Meinung mit Quellenangaben bei einem Gespräch an der Haltestelle und jeder hat das Idealrezept für Leben, die besten Vorstellungen von Moral und das richtige Feindbild noch dazu.
Wie unfair es ist, nur Gruppen von Menschen für Unglück verantwortlich zu machen. Wir alle leisten einen prima Beitrag dazu und solange es so ist werde ich das Unglück einfach genießen. Schließlich gibt es wundervolle Sachen, die mir das Unglück gelehrt hat: Zügellose Wut, berauschende Verachtung, hemmungslose Selbstzerstörung und falsche Arroganz.

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V-Day

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Eigenverantwortung

Habe grad’ ein Referat geschrieben über Eigenverantwortung im Gesundheitswesen.
Essentielle Punkte:

  • Arbeit macht krank
  • Die, die nach privater Risikovorsorge schreien sind Reiche, Arbeitgeber und Krankenkassen…und jetzt mal ernsthaft, wen interessiert deren Meinung?
  • Die Wirtschafts- und Finanzkrise interessiert mich herzlich wenig. Reserviert mir einen Platz in der ersten Reihe wenn alles zusammenbricht.

Das wird ein doofer Vortrag morgen….naja
Die Frage ist, ob ich mir überhaupt die Mühe machen soll ein Handout zu erstellen…mh.

Nochmal zur Verantwortung:

“the Piano has been drinking
and he’s your friend not mine
because the piano has been drinking
and he’s not my responsibility”
- Tom Waits

(Ja, die zitierte Stelle kommt nicht in der Version vor, sondern in der Live in Dublin Version. Aber zu dieser kann man besser mitlallen)

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Eine neue Kategorie

Kein Inhalt.

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“Hier! Trinken wir auf das Glück!”

“Ah, nein nein! Ich kann Glück nicht ausstehen. Das Glück taugt einfach nicht viel, es ist niemals von Dauer. Ich bin lieber deprimiert! Depressionen bleiben dir eine Weile treu.”
“Na schön, trinken wir auf die Depressionen!”
- Goddard Bolt (Pepto) und Molly in ‘Das Leben stinkt’ von Mel Brooks

Gefolgt von einer der besten Tanz- und einer der besten ‘Sex’szenen der Filmgeschichte. HAHAHA OH WOW! Wenn ich hier eine Filmrezension durchführen würde, würde ich auch noch von blutenden Baggern und der wundervollen Rolle schwärmen, die Jeffrey Tambor spielt (Wie hieß der nochmal im Film? Haha Google Bildersuche zu dem Typi beschert euch übrigens eine Kollektion eines unfassbar komischen lächelns. Fällt im Film nicht auf, weil der Typ einen gottverdammten Motherfucker spielt der viel zu abgebrüht ist um zu lächeln! Hell Yeah!). Tu ich aber nicht.
Was ich eigentlich loswerden wollte ist, dass ich nach diesem Film immer gern meinen Fernseher zerlegen würde und raus auf die Straße rennen will um dort zu leben. (Warum meinen Fernseher zerlegen? Naja ich stell es mir einfach unglaublich badass vor und Dinge zu zerstören die Splittern und vielleicht sogar Funken schlagen findet doch jeder schön. Oder irre ich mich da?)
Warum auf der Straße leben? Naja der Film stilisiert das ungeheuer romantisch und ist ein Potpourri an großartigen Szenen (Moment…Ist das hier ne Filmrezension?).

Na gut. Warum renne ich in diesem Augenblick nicht auf die Straße (nachdem ich meinen Fernseher zerlegt hab)? Es mag im moment an den -8°C liegen die draußen sind oder an meinen köstlichen Rest Rum von gestern/vorgestern Abend (heute/gestern Morgen hätt ich nicht gedacht, dass ich den so schnell wieder anrühre) oder daran, dass da draußen eher der Tod wartet anstatt Molly. Aber eigentlich wenn man meine Situation logisch und nüchtern (pun intended) betrachtet, sie noch immer einen gewissen Grad an Bequemlichkeit birgt.

Und zwar (Abgesehen von…naja, ein Dach über dem Kopf, Nahrung, Getränke, Heizung, Geld, Toilette, Dusche…Moment, wann war ich das letzte mal duschen?):
1. Ich suche nach einem Feuerzeug in meiner Hose, finde keines aber dafür mindestens einen Geldschein in jeder Hosentasche. Ernsthaft, warum hab ich überall Geld momentan?
2. Ich habe ein funktionierendes Feuerzeug gefunden
3. Nicht positiv, aber es stinkt auch so schon hier und ehrlich gesagt glaube ich, dass ich das bin
4. Ich habe frei also frage ich mich gerade nicht, ob ich in den Zug zur Arbeit entweder einsteigen oder mich lieber davor werfen soll
5. Hier sind keine -8°C, sondern stabile 18°C. (Es sei denn ich lüfte wegen dem Gestank…ich sollte morgen duschen.)
6. Ich kann meine Probleme im Internet veröffentlichen und muss mich nicht mit Pennern prügeln die behaupten reicher zu sein als ich (generell ist es schwierig für mich an einen Ort ohne Internetanschluss zu verweilen, naja wenigstens nüchtern.)
7. Ich bin sexy.

Ok…Stop, Stop! Zurück zu den Depressionen und dem trinken (Wer hätte gedacht, dass ein Blog mich in so eine Art Optimisten verwandelt? Nix, da)

Dinge, die mich gerne auf die Straße rennen lassen würden (lassen wir hier offensichtliche Probleme wie z.B. Schule, Arbeit, Polizei, Kapitalismus und Türsteher aus dem Spiel das würde den Rahmen sprengen – und schließlich haben meine kleinen Probleme auch verdient, dass man über sie meckert.):
1. Ich suche seit heute morgen meine Blättchen und generell suche ich andauernd etwas (z.B. schwarze Kleidungsstücke zwischen schwarzen Kleidungsstücken [FUCK wie ich das hasse, raubt mir mehr Zeit am Tag als mein Stuhlgang] oder mein Portemonnaie…das war übrigens auch schwarz, ARGH).
2. Draußen ist die Luft besser und ich muss keine Ordnung halten
3. Die behaupten im Film der Schnaps von Fumes tötet alles, bis auf Fumes und das kann ich nicht auf mir sitzen lassen
4.Mir fällt momentan grad kein vierter Punkt ein (Moment, bin ich grade glücklich? Dann kann ich ja noch etwas in meinem relativ luxuriösen Dasein verharren und muss noch nicht die Fesseln des gesunden Menschenverstandes ablegen und komplett durchdrehen [und meinen Fernseher zerlegen...man, würd' ich den gerne zerlegen])

“Geben sie diesen Mann sofort 500mg Thorazin!”
“500?!”
“Ja, die kann er vertragen.”

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“Leben heißt Veränderung”

Hörte ich oft, wenn mein stures Ich es mal wieder verweigerte sich an diese oder jene Missstände anzupassen. Vielleicht hatten sie recht. Aber darüber will ich hier gar nicht diskutieren (mit wem auch?).
Ich will eine Geschichte erzählen.

Es war einmal ein 14 jähriger Junge (oder war er 16?), der eine spontane Idee an einem Wochentag hatte:
‘Warte bis deine Eltern schlafen, nimm die Flasche Rum aus dem Küchenschrank – die mit der deine Mutter Rumkugeln zu Weihnachten gemacht hat – und gieße dir ein großes Glas ein. Pur. Ersetz die fehlende Menge mit Kranwasser und trink den Inhalt deines Glases durch nen Strohhalm.’
Soweit ich mich erinnere, hatte dieser Junge keine düsteren Intentionen, kein Bedürfnis etwas zu verdrängen oder ähnliches. Er handelte wertfrei (und schließlich tuen die coolen kids es ja auch).
Das Ende der Geschichte war ein lustiger Abend, während Alien auf Kabel 1 lief und die Welt sich drehte. Der Junge kotzte sich am nächsten Morgen die Seele aus dem Leib und hatte seinen ersten Kater…in der Schule.

Warum erzähle ich die Geschichte?
Mh. Dieser Junge ist nun 23 Jahre alt und was er gerade tut ist Rum trinken (unter anderem).
Er wollte sich ändern, weil nach dem ersten Rum noch viele ähnliche Dinge folgten und diese, anders als sein erstes Erlebnis mit Rum, sehr oft nicht konsequenzlos abliefen.

So schließt sich der Kreis und wir kommen zurück zum Titel. Hat sich was geändert? Ja und nein. Der Junge (oder war er ein Mädchen?) begann zu werten und sich selbst zu verachten für die Fehler die er beging, wollte sich verändern, ging zurück zum alten und veränderte sich wieder. “So kann es nicht weitergehen”, “Lass den Alkohol aus dem Balg”, “Ich will doch nur, dass du glücklich bist”.
Aua Kopfschmerzen!

Ich hab diesen 14 Jahre alten (oder wars 16) Jungen wiedergefunden und ich bewundere ihn. In 9 Jahren haben sich so viele Teufel ihre Heimat in seinem Geist aufgebaut und trotzdem haben sie ihn nicht besiegt. Kein guter Ratschlag, keine Rüge, keine ärztliche Diagnose (Na gut dafür ist es zu früh) konnten ihn davon abhalten sich mit der Kehle zuerst ins Messer zu stürzen, nur um zu testen ob die Klinge wirklich scharf ist.

Dieser Junge bereut nicht und lernt nicht. Er ist. Er ist und er ist im Vollrausch. Er wird mich ärgern und er wird mir Probleme bereiten und vielleicht wird er sich sogar ändern.

Eigentlich wollte ich nur schreiben, dass ich ihn mag und ich hoffe er liest es.

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Ich kann dichten, doch ich dichte nicht

Mit Wein ist man nicht so allein.
Er hält die Emotionen klein.
Lässt mich lachen, lässt mich schrein.
Gibt mir Manieren wie ein Schwein.
Mami sagt mir: “Lass es sein.
Finde Glück, steh auf eigenen Bein’”
Doch wo soll ich stehn, mir fällt nichts ein.
Will lieber liegen. In einer Traumwelt sein.
Am liebsten für immer. Das wär’ fein!
Wär gern ein Insekt, eine Blume, ein Stein
Mein einziger Kampf geht gegen mein Bewusstsein.
Bringt flennen in Gedichtform genug Kohle rein?
Ich denke die Antwort hier ist: Nein.
Muss halt weiter auf der Arbeit sein.
Lügen und nicken und lächeln zum Schein.
Poetry is pretentious, especially if you whine
Dunno why I suddenly write english but that’s the last line.

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